Mythos - Spiegelgleichnis

Die drei Ballette der Frühjahrspremiere ranken sich thematisch um den Begriff Mythos und begeben sich dabei auf die Suche nach Grenzen und Wegen. In seiner ersten Auftragsarbeit für das STAATSBALLETT KARLSRUHE beleuchtet Ensemblemitglied Reginaldo Oliveira, inspiriert vom Medea-Mythos, die ewig gültige Frage nach Schuld und Gerechtigkeit. Tim Plegge, der Choreograf von Momo, umkreist in seiner neuesten Choreografie ausgehend vom Orpheus-Mythos das Begriffspaar Erinnerung und Grenzüberschreitung. Jörg Mannes, heute Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover und in Karlsruhe durch Liaisons dangereuses und Das Bett der Giulia Farnese bekannt, sucht in seiner Kreation nach dem Mythos als Gleichnis. Sebastian Hannak, Bühnenbildner von Momo, entwirft einen gleichermaßen übergreifenden wie wandelbaren Raum und schafft damit eine zusätzliche Verbindung zwischen den drei Stücken.

PREMIERE: 22.03.2014
GROSSES HAUS | Staatstheater Karlsruhe
www.staatstheater.karlsruhe.de

Choreografie:
Jörg Mannes

Musik:
Giovanni Sollima

BÜHNE:
Sebastian Hannak

KOSTÜME:
Heidi de Raad

LICHT:
Stefan Woinke

THEATERPÄDAGOGIK:
Magdalena Falkenhahn